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Hausrat-Check: Reicht deine Versicherungssumme?

Bei der Hausratversicherung entscheidet eine einzige Zahl über volle oder gekürzte Entschädigung: die Versicherungssumme. Die marktübliche Faustformel — 650 € je Quadratmeter Wohnfläche — prüfst du hier in 30 Sekunden gegen deine Police.

Hausrat-Check

Reicht deine Versicherungssumme? Die marktübliche Faustformel: 650 € je Quadratmeter Wohnfläche — damit verzichten viele Versicherer auf den Unterversicherungseinwand.

Faustformel-Rechnung (650 €/m², marktüblich): Wer besonders wertvollen Hausrat besitzt (Schmuck, Kunst, teure Technik), sollte stattdessen eine Inventarliste ansetzen. Maßgeblich sind die Bedingungen deines Tarifs. Keine Beratung, keine Tarifempfehlung.

Datenstand: Juli 2026

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Gute Hausratversicherungen gibt es oft für unter 100 € im Jahr — mit korrekter Summe und Unterversicherungsverzicht:

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Die Versicherungssumme: unterschätzt, aber entscheidend

Die Hausratversicherung gehört zu den günstigsten Policen überhaupt — umso ärgerlicher, wenn sie im Ernstfall wegen einer zu niedrigen Summe kürzt. Der Mechanismus der Unterversicherung trifft dabei nicht nur den Totalschaden: Jede Entschädigung wird anteilig gekürzt, auch der überschaubare Einbruch- oder Wasserschaden. Die 650-€-Faustformel ist der einfachste Weg, dieses Risiko auszuschalten — weil viele Versicherer bei dieser Pauschale ausdrücklich auf den Unterversicherungseinwand verzichten.

Rechne kurz nach: Bei 80 m² empfiehlt die Formel 52.000 €. Steht in deiner Police deutlich weniger, kostet die Anpassung meist nur wenige Euro im Jahr — und macht im Schadenfall den Unterschied zwischen voller und halber Entschädigung. Ein Tarifwechsel ist der beste Moment dafür: Gute Tarife mit korrekter Summe und Unterversicherungsverzicht gibt es oft unter 100 € im Jahr.

Gehört zum Jahres-Check

Die Hausratsumme ist ein typischer „einmal einstellen, nie wieder anschauen"-Posten — dabei ändert sie sich mit jedem Umzug und jeder größeren Anschaffung. Nimm sie in deine jährliche Fixkosten-Routine auf: Der Fixkosten-Check erinnert dich an alle acht Kategorien auf einmal, und fürs Wohngebäude gibt es das Gegenstück mit dem Wert-1914-Rechner.

Häufige Fragen

Woher kommt die Faustformel 650 € pro Quadratmeter?

Sie ist der marktübliche Pauschalwert, mit dem Versicherer den Wert eines durchschnittlich eingerichteten Haushalts ansetzen. Der große Vorteil: Versicherst du mindestens 650 € je m², verzichten die meisten Tarife auf den Unterversicherungseinwand — im Schadenfall wird dann nicht anteilig gekürzt.

Was passiert bei Unterversicherung konkret?

Ist dein Hausrat 60.000 € wert, aber nur mit 30.000 € versichert, bist du zur Hälfte unterversichert — und der Versicherer darf jede Entschädigung entsprechend kürzen. Der Wasserschaden über 4.000 € bringt dann nur 2.000 €, obwohl die Summe eigentlich gereicht hätte. Genau deshalb lohnt der schnelle Check.

Wann reicht die Faustformel nicht?

Wenn du deutlich wertvoller eingerichtet bist als der Durchschnitt: hochwertige Möbel, Kunst, Sammlungen, teure Technik oder viel Schmuck. Dann solltest du den Hausrat per Inventarliste realistisch schätzen. Beachte auch die Entschädigungsgrenzen für Wertsachen — sie liegen oft bei 20–30 % der Versicherungssumme.

Zählt der Keller zur Wohnfläche?

Für die Faustformel zählt in der Regel die Wohnfläche laut Mietvertrag oder Kaufunterlagen — Keller- und Bodenräume ohne Wohnnutzung zählen nicht mit, ihr Inhalt ist aber üblicherweise mitversichert. Wer dort Wertvolles lagert, sollte die Summe eher großzügiger ansetzen.

Sollte ich die Summe nach einem Umzug anpassen?

Ja, immer: Mehr Quadratmeter bedeuten eine höhere empfohlene Summe, und ein Umzug ist ohnehin der beste Moment für einen Tarifvergleich — viele Verträge sind nach Jahren zu teuer oder passen nicht mehr zur Einrichtung. Auch größere Anschaffungen (neue Küche, E-Bikes) sind ein Anlass.

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