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Finanzen · Vergleich

Kreditkarte vergleichen

Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte: Je nach Abrechnungsart, Auslandseinsatzentgelt und Bedingungen für die Kostenfreiheit unterscheiden sich die Angebote deutlich. Der Vergleich zeigt dir in wenigen Minuten, welche Karte zu deinem Nutzungsverhalten passt.

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Warum sich der Kreditkarten-Vergleich lohnt

Kreditkarten unterscheiden sich nicht nur im Design, sondern vor allem in den Details: Jahresgebühr, Auslandseinsatzentgelt, Abrechnungsart und die Bedingungen, unter denen eine Karte wirklich kostenlos bleibt. Wer die falsche Karte für sein Nutzungsverhalten wählt, zahlt drauf — sei es durch Gebühren im Ausland oder durch Zinsen bei einer Teilzahlungskarte, die eigentlich als bequemes Zahlungsmittel gedacht war.

Der Vergleich lohnt sich besonders:

  • Vor einer Auslandsreise — damit Zahlungen und Abhebungen nicht teurer werden als nötig
  • Beim Wechsel des Girokontos — viele Banken bieten Kreditkarte und Konto im Paket an
  • Wenn die aktuelle Karte plötzlich Gebühren kostet — etwa nach Ablauf eines Einführungsangebots
  • Bei Änderungen im Zahlungsverhalten — mehr Online-Shopping, mehr Reisen, mehr kontaktloses Bezahlen
Tipp: Schau dir vor dem Abschluss genau an, wie eine Karte abrechnet. Eine Teilzahlungskarte wirkt auf den ersten Blick attraktiv, weil du nur einen Mindestbetrag zurückzahlen musst — der offene Rest wird aber verzinst und kann sich schnell zu einer teuren Schuld summieren.

Debitkarte, Charge-Karte oder Teilzahlungskarte?

Nicht jede Karte, die „Kreditkarte“ heißt, funktioniert auch wie eine. Die Abrechnungsart entscheidet darüber, wie viel Kontrolle du über deine Ausgaben behältst.

KartentypAbrechnungWorauf du achten solltest
DebitkarteBelastung erfolgt sofort oder zeitnah vom GirokontoKeine Kreditlinie, dafür kaum Verschuldungsrisiko
Charge-Karte (klassische Kreditkarte)Alle Umsätze werden gesammelt und einmal monatlich vollständig abgebuchtGuter Überblick, aber ausreichend Kontodeckung zum Abrechnungstermin nötig
Teilzahlungs- bzw. Revolving-KarteNur ein Mindestbetrag wird zurückgezahlt, der Rest läuft als Kredit weiterVorsicht vor Zinsen auf den offenen Betrag — kann sich schnell summieren

Für die meisten Alltagsnutzer ist die Charge-Karte der Kompromiss aus Flexibilität und Kostenkontrolle. Eine Teilzahlungskarte kann sinnvoll sein, wenn du bewusst und kurzfristig einen Kreditrahmen nutzen willst — als Dauerlösung ist sie wegen der laufenden Verzinsung des offenen Saldos meist die teurere Wahl.

Auslandseinsatzentgelt und versteckte Bedingungen bei „kostenlosen“ Karten

Wer regelmäßig im Ausland zahlt oder Bargeld abhebt, sollte gezielt auf das Auslandseinsatzentgelt achten. Dabei handelt es sich um einen Aufschlag, den manche Anbieter bei Zahlungen oder Abhebungen außerhalb der Eurozone berechnen — andere Karten verzichten bewusst darauf, um bei Vielreisenden zu punkten. Zusätzlich lohnt ein Blick auf mögliche Gebühren beim Abheben am Geldautomaten, die unabhängig vom Auslandseinsatzentgelt anfallen können.

Auch bei vermeintlich „kostenlosen“ Karten lohnt der Blick ins Kleingedruckte. Typische Bedingungen für die dauerhafte Gebührenfreiheit sind zum Beispiel:

  • ein monatlicher Mindestumsatz mit der Karte
  • ein regelmäßiger Gehalts- oder Geldeingang auf dem verknüpften Girokonto
  • eine Kostenfreiheit, die nur für das erste Jahr gilt und danach in eine Jahresgebühr übergeht

Diese Bedingungen stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis der jeweiligen Karte. Ein Vergleich hilft dir, Angebote zu finden, deren Bedingungen tatsächlich zu deinem Nutzungsverhalten passen.

So läuft der Abschluss ab

  1. Vergleichen: Gib dein Nutzungsverhalten an — wie oft du im Ausland zahlst, ob du Bargeld abheben möchtest und welche Abrechnungsart dir wichtig ist. Du siehst passende Karten im Überblick.
  2. Beantragen: Stelle den Antrag direkt online. Für die Bonitätsprüfung brauchst du in der Regel deinen Personalausweis und Angaben zu Einkommen und laufenden Verbindlichkeiten.
  3. Karte erhalten und aktivieren: Die Karte kommt meist innerhalb weniger Werktage per Post; nach der Freischaltung kannst du sie sofort nutzen. Eine bestehende alte Karte kündigst du separat bei deiner bisherigen Bank.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Debitkarte, Charge-Karte und Kreditkarte mit Teilzahlung?

Bei der Debitkarte wird jede Zahlung sofort vom Girokonto abgebucht. Die Charge-Karte sammelt alle Umsätze und bucht sie einmal im Monat vollständig ab. Bei der Teilzahlungs- bzw. Revolving-Karte zahlst du nur einen Mindestbetrag zurück, der Rest läuft als verzinster Kredit weiter — das kann teuer werden.

Wie erkenne ich, ob eine „kostenlose“ Kreditkarte wirklich dauerhaft kostenlos ist?

Prüfe, ob die Gebührenfreiheit an Bedingungen geknüpft ist, etwa einen monatlichen Mindestumsatz, einen Gehaltseingang aufs Girokonto oder eine Nutzung im Ausland. Manche Karten sind nur im ersten Jahr kostenlos und kosten danach eine Jahresgebühr. Lies dazu immer das Preis- und Leistungsverzeichnis der Karte.

Worauf sollte ich bei Kreditkarten für Reisen ins Ausland achten?

Wichtig ist das Auslandseinsatzentgelt: ein Aufschlag, den manche Banken bei Zahlungen oder Abhebungen außerhalb der Eurozone berechnen. Einige Karten verzichten komplett darauf, andere schlagen einen Prozentsatz auf den Umrechnungskurs auf. Achte zusätzlich auf mögliche Gebühren für Bargeldabhebungen am Automaten.

Wie läuft die Bonitätsprüfung bei der Kreditkartenbeantragung ab?

Der Anbieter fragt in der Regel eine Schufa- bzw. Bonitätsauskunft ab, um dein Ausfallrisiko einzuschätzen. Ausschlaggebend sind unter anderem regelmäßiges Einkommen und bestehende Verbindlichkeiten. Bei einer Charge- oder Teilzahlungskarte mit Kreditrahmen ist die Prüfung strenger als bei einer reinen Debitkarte.

Wie schnell habe ich meine neue Kreditkarte in der Hand?

Nach dem Online-Antrag und erfolgreicher Prüfung verschickt der Anbieter die Karte meist innerhalb weniger Werktage per Post. Manche Banken bieten zusätzlich eine digitale Karte fürs Smartphone an, die du sofort nach Freischaltung nutzen kannst — die Plastikkarte folgt dann nach.

Ist der Kreditkarten-Vergleich wirklich kostenlos?

Ja. Der Vergleich ist für dich vollständig kostenlos und unverbindlich. Wir erhalten bei einem Abschluss eine Vergütung vom Anbieter — an den Konditionen deiner Karte ändert das nichts.

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